Landauf, landab werden nun täglich ganze Teams auf verschiedene Standorte aufgeteilt oder ins Homeoffice verschoben. Seit dieser Woche ist auch das gesamte Team des Kaufmännischen Verbandes Zürich aus dem Homeoffice im Einsatz – und es funktioniert! Vor wenigen Wochen noch undenkbar – denn nur ein kleiner Teil der Mitarbeitenden war bis dahin mobil unterwegs. Wie also kriegt man ein 25-köpfiges Team innerhalb von zweieinhalb Wochen ins heimische Büro?
Eine, die diese Frage nun bestens beantworten kann, ist unsere Projektleiterin für Business Management, Andrea Schaufelberger.
Wo stehen wir?
Begonnen hat alles mit der Bildung eines Krisenstabs. Das war am 28. Februar 2020. Der Wechsel ins Homeoffice war aufgrund der sich zuspitzenden Lage bereits zu diesem Zeitpunkt nur eine Frage der Zeit. Es galt, sich einen Überblick über die technischen Voraussetzungen und das bereits vorhandene Equipment zu verschaffen und die daraus resultierenden Möglichkeiten abzuwägen.
Technische und andere Herausforderungen
Aufgrund der Lieferengpässe für IT-Geräte hatten wir keine Garantie, alle noch nicht mit Business Notebooks ausgerüsteten Mitarbeitenden mit einem Gerät ausstatten zu können. Nach Rücksprache mit den betreffenden Teammitgliedern, arbeiten wir nun teilweise auch mit privaten Rechnern. Die Bereitschaft der Mitarbeitenden, ihre privaten Geräte für die Arbeit im Homeoffice zur Verfügung zu stellen, ist für die Geschäftsleitung absolut nicht selbstverständlich.
Eine der grössten technischen Herausforderungen ist und war das Aufrüsten unserer Telefonanlage. Dass unsere Zentrale nun auch von zu Hause aus bedient und so der Kontakt zu unseren Kundinnen und Kunden jederzeit gewährleistet ist, ist schon ein kleines Highlight für mich. 😊 Deshalb an dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön an unseren IT-Dienstleister – ohne euren Einsatz wäre dies nicht möglich gewesen.
Neben den technischen Rahmenbedingungen musste die Geschäftsleitung Regeln für die Arbeit zu Hause definieren sowie geeignete Tools für die Zusammenarbeit bestimmen. Welche Tools ergänzend oder als Alternative zu den bereits genutzten Tools (Zoom, Trello etc.) zum Einsatz kommen werden, wird in den kommenden Wochen intensiv geprüft. Die Umstellung auf Homeoffice ist ein Prozess. Um einerseits unseren Kundinnen und Kunden in der jetzigen Situation den bestmöglichen Service bieten zu können und andererseits auch den Mitarbeitenden die Arbeit ausserhalb des Büros möglichst einfach zu machen, wird der Betrieb laufend evaluiert und nötigenfalls angepasst.
My home is my office
Für alle Mitarbeitenden – ob homeofficeerfahren oder nicht – beginnt eine Ausnahmesituation. Umso schöner ist es zu sehen, dass sich jeder Einzelne mit einer grossen Portion Offenheit und Flexibilität auf die neue Situation einlässt. Natürlich wird es eine Weile dauern, bis alle im Homeoffice angekommen sind – aber als Team meistern wir auch diese Herausforderung.
Was jetzt wichtig ist
Über die kommenden Wochen hinweg wird es wichtig sein, den Teamspirit trotz dezentraler Arbeit beizubehalten, wichtige Dinge über geeignete technische Mittel auszutauschen, offen, zeitnah und zielgruppengerecht zu kommunizieren und so das beste aus der aktuellen Situation zu machen. Je rascher wir es mit gemeinsamer Anstrengung und Solidarität schaffen, die Kurve der Neuansteckungen abflachen zu lassen, desto schneller können wir auch wieder die sozialen Aspekte des Arbeitslebens «geniessen» und uns wieder live mit unseren «Gspändli» austauschen.
Fortsetzung folgt…
Bis es soweit ist, berichten einige unserer Teamkolleginnen und -kollegen regelmässig über ihre Homeoffice-Erfahrungen.
Hat auch Ihr Unternehmen den Schritt ins Homeoffice gemacht oder steht kurz davor? Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen! Tipps sind willkommen! 😊
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