Homeoffice funktioniert. Das wissen wir nach dem anderthalbjährigen, grossangelegten Praxistest nun definitiv. Der nächste Schritt hin zum flexiblen Arbeiten heisst «Remote Work» – ortsunabhängiges Arbeiten. Doch, wie gut ist diese Form des Arbeitens in verschiedenen Funktionen eines Unternehmens umsetzbar? Im Rahmen eines Reality-Checks testet das Team des Kaufmännischen Verbands Zürich diesen Sommer die unterschiedlichsten «Remote Work Settings». Begleiten Sie uns auf unserem Sommer-Experiment quer durch die Schweiz.
Vor rund einem Jahr und vier Monaten hat das kfmv Zürich Team, wie so viele andere, die Flucht nach vorne – zumindest in digitalisierungstechnischer Hinsicht – respektive ins Homeoffice angetreten. Bis dahin war nur ein kleiner Teil der Mitarbeitenden überhaupt mit mobilen Arbeitsgeräten ausgestattet. Über ein Jahr nach Aufhebung der ersten Homeoffice-Phase sind wir um einen Winter im heimischen Büro und viele «work from home» Erfahrungen reicher. Dabei haben wir die Vor- und Nachteile der beiden Arbeitssituationen kennen und das Gute aus beiden Welten schätzen gelernt.
Die Schweiz ist auch ein Büro
Und nun soll es wieder zurück in die angestammte Büroumgebung gehen? No way! Das Gros unseres Teams wünscht sich für die Zukunft einen selbstbestimmten Mix aus Office und Homeoffice. So geht es gemäss einer LinkedIn-Umfrage, welche wir vor einigen Wochen durchgeführt haben, auch einer Mehrheit der Arbeitnehmenden. Doch ausserhalb vom heimischen Büro und der Option Office gibt es noch mehr: Wenigstens 14% der Umfrageteilnehmenden sehen ihre ideale Arbeitsumgebung im ortsunabhängigen Arbeiten. Dieses Ergebnis hat uns dazu inspiriert, einen Schritt weiterzugehen: Wir schlagen ein neues Kapitel im Buch der Arbeitsformen auf und wagen das Experiment «Remote Work».

Was geht – was geht nicht?
Das ortsunabhängiges Arbeiten nicht für alle Funktionen und Aufgaben optimal geeignet ist, liegt auf der Hand. Nur einige wenige von uns haben deshalb bisher Arbeitserfahrungen ausserhalb von Homeoffice und Büro gesammelt. Also höchste Zeit für etwas Neues. Ob Co-Working-Space, Café, Zug, Ferienwohnung oder in der freien Natur – alles, was sich mit der Erledigung der jeweiligen Aufgaben vereinbaren lässt, darf ausprobiert werden. Anhand unserer Erfahrungen wollen wir aufzeigen, wo die Vorteile, aber auch die Grenzen des ortsunabhängigen Arbeitens liegen. Mit einer differenzierten Betrachtung der jeweiligen «Remote Situation» stossen wir eine Diskussion darüber an, was für welche Funktionen geht und was nicht. Tipps, Checklisten und Guides inklusive.
Ready, set, remote
Die Rahmenbedingungen sind geklärt, das Team motiviert und die etwas ruhigere Sommerferienzeit steht vor der Tür. Begleiten Sie die kfmv Zürich Crew während der nächsten Wochen bei ihren «Remote Work Erlebnissen» mit all ihren Hindernissen und Highlights. Reality eben.

Tippgeber, Mitdiskutierende und Remotework Testerinnen vor!
Sie sind bereits Remote Work Profi oder digitaler Nomade? Was können Sie unserem Team fürs Experiment «Remote Work im Reality-Check» mit auf den Weg geben? Immer her mit den Tipps!
Oder Sie wagen gerade selbst das Experiment «Remote Work»? Sharing is caring – teilen Sie Ihre Erfahrungen mit der KV Community! Das Kommentarfeld wartet darauf ausgefüllt zu werden.
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