Es ist eine Bin­sen­wahr­heit: Wer spie­le­risch lernt, lernt nicht nur mit Freu­de, son­dern auch schnel­ler. Dar­um ha­ben wir sechs Böx­li Brett- , Kar­ten- und Ge­sell­schafts­spie­le zu­sam­men­ge­stellt, die ei­nem als KV­ler:in durch­aus nütz­lich sein kön­nen. Es geht um Glück, Geld, Ruhm, um Han­del, Spe­ku­la­ti­on und die rich­ti­ge Ent­schei­dung. Aber auch um Vor­sicht, Weit­blick und Team­work. Ziem­lich si­cher ist für alle et­was da­bei um auf lust­voll leich­te Wei­se sei­ne «Spiel­kom­pe­ten­zen» auf­zu­fri­schen!

Handeln, spekulieren und Geld scheffeln

Kau­fen, kau­fen, kau­fen. Ähn­lich wie beim Klas­si­ker der Ka­pi­ta­lis­ten­spie­le – Mo­no­po­ly – ist das die De­vi­se bei «Das Kauf­män­ni­sche Ta­lent». Wer Ge­schäfts­sinn und In­ves­ti­ti­ons­freu­de be­sitzt, ri­si­ko­freu­dig ist und ge­schickt mit den Mit­spie­len­den ver­han­delt, kann weit­kom­men: Grund­stü­cke, Häu­ser, Ho­tels und gan­zen Un­ter­neh­men wer­den ver­scher­belt oder zu Ver­mö­gens­wer­ten an­ge­häuft. Ge­han­delt wird un­ter­ein­an­der und mit der Bank, die al­len ein Start­ka­pi­tal zur Ver­fü­gung stellt. Scha­de nur, dass das Pa­pier­geld am Ende nicht ge­gen «ech­te» Wäh­rung ge­tauscht wer­den kann …

Brett­spiel: Das Kauf­män­ni­sche Ta­lent für 3-6 Spie­ler:in­nen
Spiel­dau­er: 60 Mi­nu­ten

Glück, Geld und Ruhm

Wel­che Ler­nen­den träu­men nicht da­von, einst in die Füh­rungs­eta­ge auf­zu­stei­gen? Manch­mal muss man eben po­kern, um et­was zu er­rei­chen. So ist es auch in die­sem Kar­ten­spiel. Bei «Kar­rie­re-Po­ker» wer­den die Job­ti­tel im­mer wie­der neu ver­ge­ben. Plötz­lich sitzt der Ge­sel­le auf dem Chef­ses­sel, die Che­fin muss ab­dan­ken. Aber Vor­sicht! Wer als Letz­te:r auf den Kar­ten sit­zen bleibt, hat den Kar­rie­re­sprung ver­passt und muss sich als Tel­ler­wä­scher:in durch­schla­gen.

Kar­ten­spiel: Kar­rie­re­po­ker für 1-4 Spie­ler:in­nen
Spiel­dau­er: 30 Mi­nu­ten

Entkomme deiner Chefin

Frei­tag­nach­mit­tag, das Wo­chen­en­de ruft. Mal wie­der als Letz­te:r im Büro? Zeit, auch zu ver­schwin­den, schliess­lich ist die Ar­beit er­le­digt. Doch dar­aus wird nichts. Dei­ne Che­fin hat noch ein paar Ex­tra­auf­ga­ben für dich be­reit­ge­legt. Be­vor du die­se nicht er­le­digt hast, kommst du hier nicht raus… Nicht mit dir? Dann musst du eben ei­nen Weg aus dem Büro fin­den – nur wie? An­hand un­ter­schied­li­cher Hin­wei­se und Ma­te­ria­li­en gilt es nun, aus dem Büro zu flüch­ten. Kniff­li­ge Rät­sel war­ten, die Zeit ist be­grenzt. Hier sind Ein­falls­reich­tum, Team­fä­hig­keit und kla­rer Ver­stand ge­fragt.

Es­cape-Spiel: Flucht aus dem Büro für 1-4 Spie­ler:in­nen
Spiel­dau­er: 60-90 Mi­nu­ten

Die Würfel sind gefallen

Ne­ben dem all­ge­gen­wär­ti­gen Su­do­ku, das die Ge­hirn­zel­len je nach Schwie­rig­keits­grad un­ter­schied­lich in Schwung bringt, spielt auch die­ses Wür­fel­ga­me mit Zah­len. Bei «Ganz schön cle­ver» ist der Name Pro­gramm. Ge­schickt ein­ge­setzt, kön­nen die Wür­fel zu trick­rei­chen Ket­ten­zü­gen füh­ren. Der ge­wähl­te Wür­fel wird dann im farb­lich pas­sen­den Be­reich ein-ge­tra­gen und sorgt für ent­spre­chen­de Sie­gespunk­te. Da­bei ist zu be­den­ken, wel­che Wür­fel un­ge­nützt lie­gen blei­ben. Denn je­der Wür­fel, der eine klei­ne­re Au­gen­zahl auf­weist als der ge­wähl­te, kön­nen die Mit­spie­ler:in­nen für ihre Züge ver­wen­den …

Wür­fel­spiel: Ganz schön cle­ver für 1-4 Spie­ler:in­nen
Spiel­dau­er: 30 Mi­nu­ten

Gemeinsam ans Ziel – Teamwork

Be­grif­fe ra­ten mal an­ders: Sehr – vie­le – Men­schen – sit­zen –drin – und – fah­ren – durch – ei­nen – Tun­nel. Was ist ge­sucht? Das Wort «Zug». Im wit­zi­gen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­spiel «Team­work» muss man mit Hil­fe ei­nes/​ei­ner Mit­spie­len­den ei­nen Be­griff er­klä­ren. Da­bei dür­fen bei­de im­mer nur ein Wort sa­gen und zwar ab­wech­selnd. Ab­spra­chen gibt es kei­ne, die an­de­ren Mit­spie­len­den dür­fen so vie­le Ra­te­ver­su­che un­ter­neh­men, wie sie wol­len.

Kar­ten­spiel: Team­work – Das Ori­gi­nal für 2-6 Spie­ler:in­nen
Spiel­dau­er: 60 Mi­nu­ten

Mit Weitsicht an die Konzernspitze

Wer ein­mal ei­nen Hand­werks­be­trieb lei­ten, im öf­fent­li­chen Dienst Kar­rie­re ma­chen oder Kon­zern­chef:in wer­den will, kann hier schon mal üben. «Kar­rie­re­lei­ter» ist nichts für spon­ta­ne Ent­schei­dun­gen. Hier sind Quer­den­ker:in­nen, Pla­ner:in­nen und Stra­te­gen und Stra­te­gin­nen ge­fragt. Ohne Weit­sicht und Vor­aus­schau kommt man hier nicht ans Ziel. Die­ses Kar­ten­spiel er­mög­licht es ei­nem, als Prak­ti­kant:in zu er­fah­ren, wie es im knall­har­ten Kar­rie­r­e­busi­ness vor sich geht. Mit ei­nem Au­gen­zwin­kern las­sen sich zwi­schen Bü­ro­all­tag, Werk­statt­lärm und Te­le­fon­kon­fe­ren­zen mit ein biss­chen Glück hohe Zie­le er­rei­chen.

Kar­ten­spiel: Kar­rie­re­lei­ter für 2-6 Spie­ler:in­nen
Spiel­dau­er: 60 Mi­nu­ten